Rougetsu-kan / Erdgeschoss
Rougetsu Taidou

Das Rougetsu Taidou symbolisiert die buddhistische Sichtweise des Kreislaufs von Leben, Tod und Wiedergeburt. Entsprechend werden werden die einzelnen Orte des Rougetsu Taidou vom Anfang bis zum Ende auch mit Stationen des Lebens bezeichnet. Einen ganz besonderer Ort ist der Souzu-Fluss.


Dieser Fluss ist auch unter dem Namen Sanzu bekannt. In der buddhistischen japanischen Mythiologie entspricht der Sanzu-Fluß in etwa dem Fluß Styx in der griechischen Mythiologie. Dem Glauben nach müssen die Toten diesen Fluss überqueren weswegen man ihnen sechs Münzen mit ins Grab legt. Es gibt drei Punkte an denen man den Fluß überqueren kann. Eine Brücke, eine Furt und eine sehr tiefe mit vielen Schlangen befallene Stelle.


Wenn man Gutes im Leben getan hat, darf man über die Brücke gehen. Sollten gute und schlechte Taten sich in etwa die Waage halten, so muss man bereits die schon unsichere Furt benutzen. Wer aber viel Böses getan hat, der muss an der tiefen Stelle durch den Fluss. Doch selbst wer das dann geschafft hat und am Ufer angekommen ist, trifft dort auf eine böse Überaschung in Form zweier Dämonen die dort unter einem Baum leben. Der weibliche Dämon Datsue-ba streift die nassen Kleidungsstücke von den Toten und übergibt sie dem männlichen Dämon namens Keneô. Dieser nimmt die Kleidungsstücke und hängt sie an den Ästen des Baumes auf um ihr Gewicht und damit die Schwere der Schuld zu prüfen.




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